Chronik
Obereisenbach
1172
Erste Erwähnung in einer Urkunde des
Klosters Weißenau.
1226
Bereits jetzt schon wird ein Priester
nachgewiesen.
1235-1255
Für Obereisenbach wird eine eigene
Kirche gebaut.
1257
Heinrich von Ravensburg veräußert das
Dorf mit Kirche, Besitz und allen Leuten dem Kloster Weißenau.
1335
Es wird erstmals zwischen den beiden
Ortsteilen Unter- und Obereisenbach unterschieden.
1447
Mit Hans von Eisenbach wird letztmals
ein Glied der Familie der Herren von Eisenbach urkundlich genannt.
1703
Die mittelalterliche Kirche wird bei
einem Brand weitestgehend zerstört.
1803
Nach der Auflösung des Klosters
Weißenau werden die Grafen von Sternberg-Manderscheid Grund- und
Patronatsherren von Obereisenbach
1853
Obereisenbach wird zur Gemeinde
ernannt.
1937
Im Zuge der Neugliederung der Kreise
und Gemeinden muss Obereisenbach seine Selbstständigkeit zugunsten
der Gemeinde Tannau aufgeben.
1972
Bei der Verwaltungsreform in
Baden-Württemberg wird Tannau nach Tettnang eingemeindet.
Namensdeutung Obereisenbach:
Eisenbach hat nichts mit Eisen zu tun,
sondern ist abgeleitet vom keltischen Wort is oder isen
für Sumpf- oder Moorwasser. Somit bedeutet der Name Eisenbach
soviel wie Sumpfbach oder Moorbach. Ob sich die Herren von Eisenbach
aber nach dem Wohnplatz dieses Namens nannten, oder der Wohnplatz
nach ihnen benannt worden ist, wird wohl immer ein Rätsel der
Geschichte bleiben. |